Programm
Kunst oder Künstlichkeit? Verführung oder Überlebensstrategie? Im Dialog mit den elektronischen Live-Sounds des Musikers Korhan Erel überträgt Léonard Engel tierische Verhaltensweisen wie Mimikry oder stark kodifizierte Paarungstänze auf die menschliche Anatomie.
Körper, die nicht in den Rahmen der Gesellschaft passen, werden als Fremdkörper behandelt und letztlich abgelehnt. Die Choreografin Howool Baek will die Gesellschaft durch drei solch unterschiedliche Körper betrachten.
Der Workshop music and movement – interactions and similarities, geleitet von der Cellistin Ulrike Brand, vermittelt Zugänge zur Improvisation.
Der Tänzerchoreograph Ingo Reulecke und die Sprachkünstlerin Heike Gäßler stellen in einem performativen Setting zusammen mit dem Musiker Klaus Janek einzelne Aspekte aus ihrer performance-led-research Publikation „Radikale Echtzeit“ vor.
Hear & Now* | Danced Jazztunes ist eine Performance der Tänzerin und Choreografin Naïma Mazic, der Musikerin Golnar Shahyar und eines Plattenspielers(…)
In ihrer Improvisation erforschen Joséphine Auffray und Ulrike Brand die Möglichkeiten der Ausdehnung: Zeit, Raum, Körper, Oberfläche.
Wohin gehen wir? You never know. No? But we are here. Now. Forever? Never.
Ein Kontrabassist und eine Tänzerin treffen sich in einem leeren Raum und spielen mit dem Potenzial dieser Begegnung.
Stimmen, die in Wellen treiben, sich verdichten und miteinander interagieren, um Vorstellungen und Bewegung zu erzeugen. Wir hören nicht mehr nur Klang, denn Klänge setzen sofort eine Stimmung, wenn diese Stimmen zu einem Bild wachsen, das aus unserer Wahrnehmung entsteht.
Ich erfuhr durch ein Foto, dass meine Großmutter im Zweiten Weltkrieg als Militärkrankenschwester für Japan gearbeitet hatte. Please Cry ist inspiriert von den Geschichten der Krankenschwestern, denen erst viele Jahre später endlich gesagt wurde, dass es in Ordnung ist zu weinen(…)
Versetzt. Vertrieben. Verpflanzt. Und doch immer schon dabei, neue Wurzeln zu schlagen. Das ist die Grundambivalenz im Leben vieler Migrant*innen. Maria Colusi, Argentinierin in Berlin, kennt sie nur allzu gut.
Consolation ist ein Werk, das durch Intimität, Sensibilität und kinästhetisches Einfühlungsvermögen erforscht, wie der Körper den anderen Körper tröstet. Es ergründet die Erfahrung einer gemeinsamen Sensibilisierung von Körpern.
Foreland – Bach und Britten ist die Wiederaufnahme einer Solotanzperformance des in Berlin lebenden Choreografen und Tänzers Nitsan Margaliot in Zusammenarbeit mit dem Amsterdamer Cellisten Isaac Lottman. Das Werk bringt Konzert und Choreografie in einen spannenden Dialog.