Programm
Mit dem Grundsatz „Musik ist gleich Bewegung, ist gleich Geräusch“ entwickeln die drei Künstler*innen mit dem Material der ersten beiden Cellosuiten von J. S. Bach ein Werk für Barockcello, Beatbox und Tanz. Die SUITE CUBIC entstand als viertes Einzelwerk der Reihe ImPuls der Suite, 2015 von der Barockcellistin Julia Kursawe gegründet, in Zusammenarbeit mit dem deutschen Beatboxmeister und Vizeweltmeister Daniel Mandolini und der mehrfachen Tanz- und Choreographiepreisträgerin Yui Kawaguchi.
Aurora ist eine improvisierte Begegnung zwischen Bewegung, Musik und Licht.
Die Choreografin Lina Gómez, die Musikerin Alejandra Cárdenas – Ale Hop und der Lichtdesigner Bruno Pocheron schaffen eine sich verändernde Landschaft, in der diese Elemente in Echtzeit interagieren.
In „Schönheit ist Nebensache“ entwickelt der Choreograf Pol Pi ein spannendes Solo basierend auf der Sonate für Solo Viola op. 25 Nr. 1 von Paul Hindemith und dem Tanzzyklus „Afectos Humanos“ von Dore Hoyer, sowie Briefen beider Künstler:innen.
Das gemeinsame Werk „It’s possible“ von Christine Saulut Bonansea und Axel Dörner entwirft eine Reihe von narrativen Situationen, die bewusst fragmentiert und unzusammenhängend wirken.
In „Limbo song“ von Maria Colusi und Edgardo Rudnitzky wird die Bühne zu einem dynamischen Feld, in dem Körper, Raum und Klang als ein einziges System wirken. Klang und Choreografie entstehen durch wechselseitige Interaktion.
„Flos Vanus – Adabana“ aus der Reihe „ImPuls der Suite“ erzählt von den vergänglichen Blüten der Kunst, von extrovertierter Verrücktheit und spiritueller Askese, es feiert die Kreativität von Frauen, die ihrer Zeit voraus waren. Barockmusik trifft zeitgenössischen Tanz, von und mit Julia Kursawe, Yui Kawaguchi und Anna Fusek.