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Please Cry

9. September 2022 @ 19:00

Ich erfuhr durch ein Foto, dass meine Großmutter im Zweiten Weltkrieg als Militärkrankenschwester für Japan gearbeitet hatte. Please Cry ist inspiriert von den Geschichten der Krankenschwestern, denen erst viele Jahre später endlich gesagt wurde, dass es in Ordnung ist zu weinen, nachdem ihnen jahrelang das Gefühl gegeben wurde, dass es schändlich und unpatriotisch sei, angesichts der Schrecken des Krieges zu weinen. Die zentrale Idee ist, die inneren Wandlungen in den Köpfen von Frauen zu erforschen, die in Situationen, in denen es um Leben und Tod geht, schnelle Entscheidungen treffen müssen, und dies auf abstrakte Weise durch die Kraft zeitgenössischer Körpersprache und Musik darzustellen. Please Cry entsteht zusammen mit der Komponistin und Klangkünstlerin Reiko Yamada, nach mehreren gemeinsamen Projekten seit 2019, Tanzkonzerte u.a.

Konzept, Choreografie, Tanz, Video: Megumi Eda
Komposition, Musik: Reiko Yamada

 

– Doppelabend Trance

Künstler:innen

Das Foto zeigt die Tänzerin Megumi Eda, fotografiert von Julieta Cervantes. Die Tänzerin öffnet ihren linken Arm in die untere Diagonale.

Megumi Eda

Tänzerin, Choreografin, Videografin
Das Bild zeigt ein Portrait der japanischen Komponistin Reiko Yamada. Sie trägt ein schwarzes Oberteil und lächelt.

Reiko Yamada

Komponistin, Musikerin
Foto © Nathan Buck
Foto © Nathan Buck

Please Cry

9. September 2022 @ 19:00

10 – 15 Euro

DOCK11

Kastanienallee 79
10435 Berlin

Please Cry

9. September 2022 @ 19:00

10 – 15 Euro

DOCK11

Kastanienallee 79
10435 Berlin